Julias Bienentagebuch

Die Bienen können vieles – aber nicht schreiben.

Ich wiederum kann zwar nicht in ihren Kopf schauen und weiß natürlich auch nur das über sie, was ich bei meinen vielen Besuchen beobachten kann – aber davon möchte ich gerne erzählen.

Das Bienentagebuch sind meine persönlichen, subjektiven Erlebnisse mit unseren Bienen, meine Gedanken, Erfahrungen, Ängste und Überraschungen rund um Lilly und ihr Volk.
Ach so: Lilly, das war die Königin des ersten Bienenvolkes das von April 2014 bis April 2017  in der naturfarbenen Bienenstock im o’pflanzt-is-Garten lebte.

Bienenkönigin auszusetzen - willkommen Mathilda!

Hallo ich bin die neue und heiße Mathilda.
Also so hat mich meine neue Betreuerin getauft.
Ich wurde am 6. Mai von meinem bisherigen Betreuer (Ihr nennt sie Imker) aus meinem Volk genommen, ganz ohne Vorwarnung, obwohl ich die ganzen Jahre so gute Dienste geleistet hatte - und mit nur einer Hand voll meiner Bienen in einem kleinen Pappkarton erst mal ewig durchgeschüttelt worden, um dann im Gemeinschaftsgarten o'pflanzt is! ausgesetzt zu werden. Zumindest hat das mein Überbringer den Leuten im Garten so gesagt.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau, was das bedeutet, aber alle die drum rum standen haben ganz entsetzt reagiert, wird also nichts Gutes gewesen sein, oder?

Aber es ist dann doch ganz anders gekommen....

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Abschied von Lilly

Liebe Lilly, Du warst meine Erste.
Als Du vor ziemlich genau drei Jahren mit Deinem Schwarm und einem weiteren Schwarm bei uns im Garten ankamst, wusste ich gleich, dass ich Dein Volk versorgen möchte. Warum? Irgendwie wart Ihr, Du und Deine Damen, mir gleich sympathisch als Ihr in eine unserer Kisten eingezogen seid. Und ich hab mich nicht getäuscht! 

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Frühlingserwachen mit 3 lachenden und 1 weinenden Auge

Es ist unübersehbar: der Winter ist überstanden! Die Pflanzen merken es nach und nach und wickeln wieder neue Blätter und Blüten aus und auch unsere Bienen nutzen jeden wärmeren Tag um sich die Beine zu vertreten (äh - Flügel auszubreiten).
Aber, dieser Winter hat auch Opfer gefordert:

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Bienengewusel im Hochsommer

Während ich ausgiebig die Sonne genossen habe in den letzten Monaten, waren die Mädels fleißig: 16 Kilo Honig haben sie in den Honigraum eingetragen. Daneben haben sie natürlich immer noch ihre 50+ Kilo Honig im unteren Teil ihrer Behausung - den dürfen sie ja behalten.

Damit so viel Honig zusammenkommt, braucht es natürlich ne ganze Menge Bienen.

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Der Einzug eines Volkes....

Unser viertes Volk ist mittlerweile schon 12 Tage im Garten und hat sich, glaube ich, ganz gut eingelebt. Sie bauen fleißig neue Waben und haben sicher auch schon die besten Futterplätze in der Umgebung gefunden.

Und so sah ihr Einzug in ihre neue Behausung aus: 

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Willkommen viertes Volk!

Letzten Mittwoch haben wir unser viertes Bienenvolk bekommen!
Das lief zwar nicht ganz so aufregend wie der vorherige Versuch einen Schwarm selbst einzufangen mitten in Schwabing, weil wir das Volk von einer befreundeten Imkerin direkt abholen konnten, nachdem eines ihrer Völker am Vormittag geschwärmt war und sie es ein paar Gärten weiter wieder vom Baum gepflückt hat.

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Möbliertes Wohnen bevorzugt....

Wie gewonnen..... so zerronnen: 2,5 Stunden nach ihrem Einzug in unsere Schwarmfangbox sind die Damen wieder ausgezogen,

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Echte Schwabinger Stadtbienen gehen sonntags gerne flanieren

Oh mein Gott - immer noch total euphorisch, aufgeregt, voller Adrenalin: vor ca. 1,5 Std. ist gerade als ich auf dem Balkon stand ein Bienenschwarm laut summend durch die Luft gefolgen meine Straße entlang.
Also rein in die Hose, runter, rauf aufs Rad und hinterher in der Hoffnung daß ich dran bleiben kann und sehe, wo sie sich hin setzen.

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Oster-Bienen

Nachdem unsere Kaninchen im Garten auch dieses Jahr keine Eier gelegt haben, hätte ich jetzt noch ein paar bunte "Bienen-Eier", besser bekannt als Pollenhöschen, anzubieten.

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Durchstarten

Dieses Jahr hat es ja lange gedauert. Erst mal bis der Winter kam. Und jetzt bis der Frühling sich den Weg gebahnt hat.

Die Mädels sind Opportunistinnen und halten sich nicht an Regeln - vor allem wenn die Menschen sie aufstellen:

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Danke für ein wunderbares Bienen-Jahr!

Liebe Lilly, liebe Mädels: ich möchte mich bei Euch bedanken für ein phantastisches Jahr mit Euch!
Vor einem Jahr, letzten Winter (und mein erster Bienen-Winter), hab ich gebangt ob Ihr noch am Leben seid weil es kalt war und niemand weiß, wie gut es Euch da drinnen wirklich geht.
Und welch eine Freude Euch bei den ersten wärmeren Tagen und Sonnenstrahlen lebendig und freudig fliegen zu sehen!

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Winter-Sonnwend-Bienen

Was machen Bienen im Winter? Sie sitzen eng gedrängt auf wenigen Waben in einer "Winter-Traube" und wärmen sich und die Königin in ihrer Mitte. So ähnlich wie Pinguine im Schneesturm.
Aber was machen Bienen, wenn der Winter keiner ist und heute, am kürzesten Tag des Jahres 2015,

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Von wegen Winterruhe!

Ich finde ja immer, daß die Bienen gut dran tun die ganzen Bücher über sie nicht zu lesen und daß sie deshalb nicht wissen, wie sie sich jetzt, Ende Oktober, zu verhalten haben. Sie machen einfach das, was sich für sie richtig anfühlt, auch wenn das eben was ganz anderes ist, als es in den vielen schlauen Büchern steht. 

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Vom Land wo der Honig fließt

Anfang dieser Saison, also im Frühjahr, hatte ich mir ja einige neue Regeln im Umgang mit meinem Bienenvolk auferlegt, was ich anders machen wollte als letztes Jahr (und als die meisten anderen Imker) und warum.
Ich war gespannt darauf, wie sich das umsetzten lassen würde, was sich dadurch ändern würde - und ob es überhaupt eine Änderung geben würde.

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...es lebe die Königin

Bei den Bienen ist das im Grunde nicht so viel anders als bei den Menschen: nur weil eine Königin inthronisiert wird, heißt das nicht automatisch, daß das Volk sie auch annimmt. Und nicht gleich wieder stürzt.

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Operation am offenen Herzen

Manchmal weiß man nicht was passieren wird, wenn man in den Garten kommt.
Ob man nur mal kurz nach den Mädels schaut, oder ob einem eine Not-OP bevorsteht.

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Ganz beseelt

So nah können die positiv überwältigende Seite und die beängstigende Seite von Gnade beieinander liegen!!

Eigentlich wollte ich nur mit zwei Imker-Kollegen (danke Felix und Hermann!!) einfach nur nach dem Rechten sehen im Volk und herausfinden, ob sie vielleicht doch noch geschwärmt sind vor ein paar Wochen, obwohl es dafür eigentlich schon zu spät war und was passiert?

Ich entdecke die Königin!

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Auferstehung eines Hügels

Was bis zum Frühjahr diesen Jahres noch ein hässlicher, übersehener und nicht beachteter Brennessel-Friedhof war, auf dem sich die Lagen und Schichten mehrerer Jahre von Brennesseln und anderem Gestrüpp auftürmten wurde im Laufe dieser Saison zu etwas ganz anderem: zu einem Bienen-Buffet der feinsten Art.

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Neuigkeiten aus dem Penthouse

Der naturfarbene Bienenstock, das Zuhause meines Bienenvolkes, hat seit ein paar Wochen eine neue Etage bekommen: eine Art Penthouse.

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Die Farbe Lila

Zur Zeit stehen die Damen total auf Lila. Nein, sie haben jetzt keine lilafarbenen Streifen, aber violette und lilane Blüten stehen ganz weit oben auf ihrem Speiseplan.

Manchmal ist es schon lustig, wie unscheinbar eine Pflanze für unsere Augen aussehen kann (z.B. die Phazelie) und wie besonders attraktiv sie für die Bienen ist!

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Sonnenwende

Heute ist Johanni. Sommersonnenwende. Der längste Tag des Jahres. Und die Bienen wissen das! Selbst wenn der Tag so wie heute gar nicht nach Sommer aussieht, es meist trüb ist.
Sogar die Lilly, meine Bienenkönigin, weiß, daß ab heute die Tage wieder kürzer werden. Und dabei verläßt sie ihren Bienenstock nie! Drinnen ist es stockdunkel - woher weiß sie dann, wie lange die Sonne scheint?

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Full House

Nein, ich hab nicht an den Pokertisch gewechselt, sondern letzte Woche zusammen mit zwei Kollegen aus der o'pflanzt-is Bienengruppe mal wieder in mein Volk geschaut. Und das ist vor allem eines: rappelvoll.

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Das Paradies im Holunderbusch

Wie sieht das Paradies für Marienkäfer-Larven aus?
Ich glaube ich weiß es: so wie am Holunderbusch im Garten:

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Nasse Angelegenheit

Ich wundere mich ja immer wieder, wie ähnlich die Bienen uns Menschen sind. Oder zumindest erscheinen:
an Regentagen gehen sie wenn möglich nicht vor die Tür und die einzigen, die dennoch raus müssen, sind die Wasserholerinnen, weil die Brut ohne Wasser nicht versorgt werden kann. Erinnert mich an die Leute mit ihren Hunden im strömenden Regen.

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Kein Draußen-Arbeits-Wetter für Bienen (und mich)

Eigentlich war für gestern geplant, den Bienenhügel fertigzustellen. D.h. wir hatten vor, ihn zu bepflanzen, damit die Bienen am Ende des Sommers direkt vor ihrer Haustür genug zu essen finden.

Allerdings haben die Bienen und ich eines gemeinsam: Dauerregen ist einfach kein Draußen-Arbeits-Wetter für uns.

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1. Garten-Bienen-Geburtstag

Happy Birthday Mädels!

Heute vor einem Jahr, am 28. April 2014, einem genau so kalten und feuchten Tag wie heute, sind die ersten beiden Schwärme in unsere Bienenkästen im Garten eingezogen.

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Arbeitsweise naturfarbener Bienenstock

Gestern hatten wir unser erstes Treffen mit unserem Imker-Lehrer und gleichzeitig unser Abschlußtreffen mit ihm, da sich für uns das erste Imker-Jahr nun bald beendet.

Ist schon interessant, wie viele Möglichkeiten der Einflußnahme man als Imker hat, abhängig davon, welche Strategie man mit seinen Bienen fahren will, welche Ergebnisse man anstrebt und wie man gestrickt ist im Zusammenhang mit der Bienenhaltung.

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Frühling!

Viel zu tun an so einem warmen Frühlings-Sonntag! Da ist nix mit ausschlafen und Beine hochlegen. Zumindest nicht, wenn man eine Biene ist!

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Blaue Höschen

Jetzt weiß ich auch, wo die Damen die blauen Höschen her haben: im alten Nord-Friedhof blühen massenweise Blausterne, und die machen blauen Pollen.

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Sonnenkinder

Kaum schaut die Sonne raus, schon gibt's kein Halten mehr!
Da interessiert es die Mädels auch nicht, ob in allen Büchern steht, daß sie erst ab 11 Grad fliegen. Egal - auch bei 4-5 Grad war heute mächtig Trubel vor dem Flugloch und in der Luft!

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Orkan-Check

Kurzer Orkan-Check bei den Damen: allen drei Bienenbehausungen geht es gut, dank der schweren Steine die wir auf den Deckel legen.

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Es ist Frühling!

Heute Sonne - also schnell zu den Bienen!
Die sogenannten "Frühjahrs-Durchsicht" dran - so nennen Imker eine Art Inventur im Bienenstock wenn sie ihn zum ersten Mal im Frühjahr komplett öffnen und alle Waben durchsehen um zu schauen, wie es den Bienen geht.

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Krokus(se)

Einer hat "überlebt" - zumindest bisher.
Von den 1.000 Krokus-Zwiebeln die wir gemeinsam letzten Herbst im Garten vergraben haben haben 999 den Kaninchen als Winterfutter gedient.

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Frühlings-Mode

Bin gerade zurück vom Laufsteg!
Der aktuelle Frühjahrstrend ist unverkennbar: Gelb in allen Schattierungen von hellem Pastell bis zu tiefem Dottergelb, bevorzugt in Kombination mit braunen Ringeln.

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Bienen retten

Eine Biene vor dem Ertrinken retten und sie so lange wärmen (warm anhauchen) bis sie wieder trocken ist und fit genug, um weiter zu fliegen.
Ja, ich finde das lohnt sich! Auch wenn in einem Volk 5.000 bis 50.000 Bienen leben.

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Bienensauna - ein neuer Weg?

Werde unsere Mädels nächstes Jahr zu Saunagängern? Und wenn ja - wie wird ihnen das bekommen? Und noch viel wichtiger: wird es den Milben so schlecht bekommen wie gewünscht??

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Abschied vom Sommer

Abschied vom Sommer.....
Und Abschied von den Mädels, zumindest für den Winter.

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Herbst-Aktivitäten

Zurzeit sind die Mädels wieder richtig aktiv - dem Fön sei dank! Und dabei sollten sie eigentlich schon ihr Winterquartier einrichten und zusammen kuscheln.
Naja, ich kann sie verstehen: man muß die Sonne nutzen wenn sie da ist, und auf den Stadt-Balkonen der Leute blühen ja immer noch Pflanzen. Bei mir z.B. Kapuzinerkresse, Wandelröschen, Salbei und Löwenmäulchen.

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Fluglochbeobachtungen

Heute war so schönes Wetter und ich hatte Sehnsucht nach den Mädels - also nix wie hin und schauen, was sie so treiben.

Es war unerwartet ruhig am Flugloch und ich hab die Vermutung, daß sie zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedlich aktiv sind. 

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Lila ist gerade sehr beliebt

Letzte Woche waren die Damen ganz verliebt in lila Blüten.... müssen ziemlich lecker sein wie mir scheint ...

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Schwierige Entscheidungen

Manchmal muß man Entscheidungen treffen, bei denen man das Gefühl hat, daß es irgendwie kein richtig oder falsch gibt. Oder zumindest kein sicheres Gefühl, was jetzt richtig und was falsch ist.

In diesem Fall geht es um den Umgang mit der Varroamilbe, einem Parasit der seit einigen Jahren unseren europäischen Bienen das Leben schwer macht, weil er im Stock auf den Bienen lebt, sie schwächt und vor allem die Larven befällt und, wenn's ganz schlimm kommt, diese verkrüppelt, so daß die neue Bienengeneration dann nicht überlebt bzw. das Volk sogar sterben kann.

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Nahaufnahme - kurzer Besuch.

Box auf und "hallo" sagen zu den Mädels. Mal sehen, wie es ihnen geht.
Meist gucken sie einfach nur neugierig, wo da jetzt das Licht plötzlich herkommt und die frische Luft (im Bienenhaus hat es 38 Grad).
Völlig unaufgeregt. Sind schon sehr gechillte Bienen die wir da eingefangen haben!

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Bienen-Flüstern. Im Zwiegespräch.

Es gibt zwar meist einiges zu tun, wenn man die Bienenkiste öffnet, aber manchmal hat man auch Zeit, erstmal zur zu schauen und zu hören.....

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Aktuelles Bienen-Leibgericht: Borretsch. Aus dem o'pflanzt-is Garten. Natürlich.

Zur Zeit mögen unsere Damen besonders gerne die Borretsch- und Johanniskraut-Blüten im o'pflanzt is! Garten.
Ziemlich viel Sumsum dort die ganze Zeit......

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Im Kreißsaal - Geburt einer Biene

Im Kreißsaal war ja schon der ein oder andere. Mehr oder weniger beteiligt am Geschehen. Aber bei der Geburt einer Biene, wenn sie das erste Mal das Licht der Welt erblickt, da waren noch nicht so viele dabei. Oder?

Und so sieht das aus:

 

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Weltmeister-Bienen

Was ich mich gerade frage: ob unseren Mädels wohl so ein roter Streifen um den Bauch gut stehen würde? ... für so ein Weltmeisterschafts-Trikot fehlt ihnen ja gar nicht mehr so viel, wenn man's genau nimmt ...

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Darf ich vorstellen? Lilly die Königin

Gestern haben wir auch nach längerer Zeit und intensivem Suchen (ist wirklich ziemlich voll da drin momentan) die Königin wieder gesehen. Ich hatte nämlich kurz Sorge gehabt, sie könnte vielleicht bei unserem Unfall vor zehn Tagen zu Schaden gekommen sein.

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Haben Bienen Langeweile?

Was machen eigentlich die Mädels an so einem Sauwetter-Tag wie heute? Lesen, Fernsehen oder die Steuererklärung ausfüllen fällt ja wohl eher weg.

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Das Massaker. Oder wie ich Bienen retten durfte.

Oh ....... manchmal passieren gar nicht schöne Dinge (und manchmal sind wir auch der Auslöser dafür) und diese wiederum geben einem die Möglichkeit, etwas Gutes zu tun, auch wenn es nicht das ganze Leid wieder wett macht.

Gestern ist uns beim Bienen-Check beim letzten Rähmchen, einem proppen-vollen Futterrahmen, ca. 3/4 der Waben abgerissen, weil unsere Mädels sie mit der angrenzenden Wand verklebt hatten.
Dabei fielen die abgerissenen Teile, weil sie eben ganz voll und schwer sind, auf den Boden des Bienenhauses und haben dort eine ganze Menge Bienen lebendig in Honig begraben.

Wir mussten die abgerissenen Teile heraus holen, weil sonst der Rahmen nicht wieder hinein gepaßt hätte und beim hoch holen sind sicher noch mal eine Zahl Bienen in Mitleidenschaft gezogen worden, weil es dort super eng ist und alles voller Bienen war.
Uns hat allen total das Herz geblutet und wir waren auch einigermaßen hilflos, wie jetzt mit der ganzen tropfenden, klebenden Masse und den darin eingeschlossenen und daran klebenden Bienen umzugehen sei, um nicht noch mehr der Mädels zu verletzen oder zu töten.

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Heiß heute!

...wir sind nicht die einzigen, denen gerade total heiß ist!!

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Schlechte Laune

Auch Bienen können schlechte Laune haben! Das wird dann "lustig", wenn nicht nur eine, sondern ein größerer Teil von ihnen angepisst ist.
So wie gestern zum Beispiel: da wars halt und hat geregnet und die großen Ungetüme im weißen Heinzelmann-Kostüm (wir) haben trotzdem das Bienenhaus aufgemacht um nach dem Rechten zu schauen.
Die Mädels waren so genervt, daß auch die Tatsache, daß wir einen Regenschirm übers Haus hielten um sie zu schützen und neues Futter brachten sie nicht gleich beruhigen konnte.
Kann man ja irgendwie auch verstehen: da ist es gerade so kuschelig mit der ganzen Familie und dann reißt jemand alle Fenster und Türen auf und es wird kalt, zugig und naß. Igitt!

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Langstreckenflieger

Die Mädels kommen ganz schön rum! also wenn man bedenkt, wie klein sie sind. Bis zu drei Kilometer fliegen Bienen im Umkreis von ihrem Stock.
Bei unseren sieht der Flugbezirk demnach so aus:

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Drei Wochen nach dem Einzug: Besuch bei den Damen

Heute haben wir, gemeinsam mit Sebastian, unserem Imker-Lehrer, in die Bienenkästen reingeschaut um zu sehen, was sich seither getan hat.
Haben sie angefangen zu bauen? Legt die Königin vielleicht schon Eier? Haben sie schön Futter eingelagert?

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Da ist Leben drin!

Drei Tage nach ihrem Einzug scheint es so, als würde es den Damen bei uns gefallen.
Zumindest sind sie nicht wieder ausgezogen (kein Scherz, das soll es tatsächlich geben!).

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Zwei Königinnen samt Hofstaat ziehen ein

Unsere ersten beiden Schwärme sind da!

Die Königin und ihr Gefolge halten Einzug in ihrem neuen Palast. Naja ok: wegen des schlechten Wetters haben wir sie auf schnellem Weg, quasi durch die Hintertür, hinein gekippt. Das ist, wenn es kalt und naß ist, das Schonendste für die Bienen.

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